Manifestieren in zwei Minuten gelernt

Aktualisiert: 12. Apr.


Manifestieren bedeutet etwas sichtbar werden zu lassen, etwas handgreiflich zu machen. Manifestieren tust du mit deinen Gedanken und deinem Unterbewusstsein eigentlich sowieso jeden Tag. Es geht lediglich darum, es ab sofort bewusst und gezielt zu machen.

Doch wie manifestiere ich mir nun mein Traumleben? In diesem Artikel erfährst du, was es für erfolgreiches Manifestieren braucht und warum es bei dir bis jetzt vielleicht noch nicht klappt.



Zurück zum Ursprung

Als Erstes geht es darum zu bestimmen, was du dir wünschen willst. Hier eine Übung, die ich meinen Coaching-Klientinnen gerne mitgebe: den Wecker auf 15 Minuten stellen und während dieser Zeit aufschreiben, was du dir alles wünschst. Während die einen über 30 Dinge auf den Zettel bringen, schaffen es andere kaum 5 Dinge aufzuschreiben. Auf den Zetteln stehen dann meistens Dinge wie:


“Ich mache 3 mal pro Woche Sport”

“Ich wünsche mir ein neues Auto”

“Ich wünsche mir meinen Traumjob”

“Ich möchte weniger Kohlenhydrate essen”


Diese Dinge hören sich wunderbar an, doch leider ist es nicht so einfach. Denn die grosse Frage ist:

Was stehen für Bedürfnisse hinter diesen Wünschen?

Das heisst, hier passiert bei den meisten schon der erste Fehler: Sie setzen sich Ziele, sind sich aber überhaupt nicht bewusst, welche Bedürfnisse sie mit diesen Wünschen bzw. Zielen abdecken wollen.

In einem nächsten Schritt ist es also essenziell, die Bedürfnisse hinter jedem der Ziele zu bestimmen und die Ziele umzuformulieren. Das könnte dann wie folgt aussehen:


“Ich möchte mich aktiv und gesund fühlen”

“Ich wünsche mir ein Fahrzeug, dass mich von A nach B bringt” oder vielleicht etwas ehrlicher “Ich wünsche mir das neuste Auto, weil ich mir Anerkennung von meinem Umfeld wünsche”

“Ich wünsche mir einen Job den ich voller Freude mache und ich als sinngebend empfinde”

“ Ich wünsche mir Gesundheit und Vitalität”


Das heisst, wir konzentrieren uns nicht mehr auf die Ziele, sondern besser auf die Intentionen dahinter.

Der Unterschied zwischen Zielen und Intentionen ist, dass du dich bei den Zielen auf den Output konzentrierst und bei den Intentionen auf den Input. Nur schon dieser kleine Shift bringt eine unglaubliche Ermächtigung mit sich.


Hauptvoraussetzung: Klarheit

Gehe wirklich deep mit deinen Intensionen. Befasse dich ausführlich mit ihnen. Schau, dass sie täglich präsent sind in deinem Leben. Eine gute Möglichkeit dafür sind z. B. Visionboards. Ein Visionboard besteht aus Bildern oder Zeilen, die deine Ziele und Wünsche umschreiben. Ich bastle mir meine Visionboards immer auf Canva mit schönen Bildern und speichere die Collage dann als Hintergrundbild in meinem Mobilephone ab. So bin ich täglich in Berührung mit meinen Zielen und Wünschen.


Vertrauen ist gut, Aktion ist besser

Beim Manifestieren geht es aber nicht nur darum, seine Ziele und Wünsche zu manifestieren, sondern ganz wichtig ist es, in Aktion zu kommen, also den ersten Schritt zu machen. Dabei ist ein guter Zugang zu deiner Intuition sehr hilfreich. Mit einer guten Beziehung zu deiner Intuition kannst du Impulse erkennen, die dir das Leben zuspielt und darauf vertrauen, ihnen zu folgen.

Ausserdem brauchst du auch eine grosse Portion Mut. Den oft geht es beim Manifestieren darum, seine Komfortzone zu verlassen.



Fühlen ist stärker als Sehen

Stell dir vor, wie du deine Ziele und Wünsche bereits lebst. Wichtig dabei ist, dass du dich auf das Fühlen konzentrierst. Während viele beim Manfiestieren lediglich Visualisieren, ist eine der wichtigsten Aufgaben das Fühlen. Wie fühlst du dich, wenn du die Ziele erreicht hast? Was verändert sich dadurch? Fühle die Dankbarkeit, die sich in dir durch das Erreichen deiner Ziele und Wünsche breitmacht.


Lass los

Wenn du die bereits beschriebenen Schritte gemacht hast, dann lass los. Vertrau nun, dass du deine Bestellung abgeschickt hast und die Lieferung zu dir unterwegs ist. Halte eine gute Balance zwischen Tun (Yang - männliche Energie) und Sein (Yin - weibliche Energie). Lass dich von Impulsen zu deinen Zielen und Wünschen leiten und dann geh wieder ins Vertrauen.


Deine unbewussten Glaubenssätze beeinflussen deine Manifestationen

Wir manifestieren nicht nur aus unseren Gedanken heraus, sondern mit unserem ganzen Wesen, also auch mit unserem Unterbewusstsein. Das heisst unsere unbewussten Glaubenssätze manifestieren mit.

Wenn wir also den Glaubenssatz in uns haben “Du kannst nicht alles haben im Leben”, uns aber alles wünschen, werden wir das erst manifestieren können, wenn wir den Glaubenssatz transformiert haben. Aus diesem Grund ist es so wichtig, ein Bewusstsein für die eigenen Glaubenssätze zu entwickeln und ständig an ihnen zu arbeiten und sie zu transformieren.

Nun bist du bestens gewappnet, um all deine Ziele und Wünsche zu manifestieren.

Probieren geht über studieren - würdest gerne tiefer in die Thematik einsteigen? Dann lerne aktiv am 27. April 2022 um 20.30 Uhr am Bloom up! Women‘s Circle deine Manifestationskraft zu aktivieren. Anmelden kannst du dich hier.

Ich wünsche dir viel Spass dabei und freue mich von deinen Fortschritten zu erfahren.

Von Herz zu Herz

Roxana

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